Kolumbien versucht den Ausstieg aus der Drogenökonomie

Das Friedensabkommen in Kolumbien ermöglicht auch eine Änderung der Drogenpolitik - Gestaltung: Ralf Leonhard

Jedes Jahr im Frühling findet in Wien die die Konferenz der Organisation der Vereinten Nationen gegen die Drogen statt. Von den meist technischen Debatten über Drogenpolitik dringt selten etwas an die Öffentlichkeit. Heuer nutzte aber die kolumbianische Regierung diese Bühne, um ihr umfassendes Programm zur Ausrottung der Coca-Plantagen vorzustellen. Anders als frühere Versuche, den Grundstoff für die Kokainerzeugung zu bekämpfen, beruht es auf Freiwilligkeit und soll den Kleinbauern eine legale Lebensgrundlage verschaffen. Es ist eines der Ergebnisse des Friedensabkommens zwischen Regierung und FARC-Guerilla, das vergangenes Jahr unterzeichnet wurde.

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