Frankreichs Wirtschaft vor der Präsidentschaftswahl

Zwischen Frustration und Aufbruchsstimmung. - Gestaltung: Astrid Petermann, Moderation: Volker Obermayr

Nach einem langen und intensiven Wahlkampf wählen die Franzosen am Sonntag einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin. Und auch wenn Affären sowie die Themen Sicherheit und Zuwanderungen die Wahlauseinandersetzung über weite Strecken dominiert haben, werden vor allem auch Wirtschaftsthemen den Wahlausgang bestimmen: das Wirtschaftswachstum hat sich in Frankreich zuletzt zwar wieder etwas erholt, immer noch haben in Frankreich aber mehr als 3,4 Millionen Menschen keinen Job und vor allem in strukturschwachen Regionen sind die Zukunftsperspektiven vieler Menschen alles andere als rosig. Viele ehemalige Industrie-Hochburgen haben in den vergangenen Jahren einen Niedergang erlebt, die Digitalisierung krempelt die Arbeitswelt um und die Kluft zwischen gut ausgebildeten und niedrig qualifizierten Menschen wird immer größer. Dazu kommt, dass sich viele Unternehmer von bürokratischen Vorschriften schikaniert fühlen und mehr oder weniger lautstark Entlastungen fordern.
Was sich die französischen Wählerinnen und Wähler von der Politik wünschen und was sie am meisten beschäftigt, das hat Astrid Petermann für das Wirtschaftsmagazin SALDO bei Unternehmerinnen und Unternehmern, Angestellten und Wirtschaftsexperten in Nizza und Lyon nachgefragt.

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