Das Kreuz mit den Journalisten-Fragen

Das Ö1-Medienmagazin #doublecheck befasst sich in seiner ersten Ausgabe mit einer Grundfrage des Journalismus. Wie kritisch müssen Politiker befragt werden? Und wird dabei auch manchmal über das Ziel hinausgeschossen? Eine Diskussion darüber ist zuletzt nach einem ZIB2-Interview von Armin Wolf mit dem damaligen ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll über die Transparenz seiner Privatstiftung entbrannt. - Moderation und Gestaltung: Nadja Hahn und Stefan Kappacher

Medienkritik ist auch ein Geschäftsmodell

Diese Frage schwelt natürlich immer. Politiker fühlen sich schnell einmal schlecht behandelt, nicht immer zu Unrecht, wie selbst führende Journalisten finden. Politiker wie FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache machen das zu ihrem Geschäftsmodell und laden ihre Fans auf Facebook mit Medienkritik zur Empörung ein. Die Regierungsvertreter wiederum erhöhen mit kritischen Aussagen über den öffentlich-rechtlichen ORF den Druck auf den größten Player auf dem österreichischen Medienmarkt.


Sorge um Unabhängigkeit der ORF-Redaktionen

Eine vom ORF-Generaldirektor geplante Strukturreform für die Fernseh-Information wird da schnell einmal von Befürchtungen überlagert, dass die journalistische Unabhängigkeit in Gefahr sei. #doublecheck hat recherchiert, was da dran ist. Und auch mit ORF-Chef Alexander Wrabetz darüber gesprochen. In einem großen Interview mit SPÖ-Chef Bundeskanzler Christian Kern geht es um die Befindlichkeiten der Politik in der Auseinandersetzung mit den Medien. Und um den Stand der medienpolitischen Vorhaben der Koalition.

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