Das Buddy-System

Neue Formen des Helfens (2). Gestaltung: Ilse Huber

Wie oft fühlt man sich alleingelassen - als Kind, als Jugendlicher, aber auch als Erwachsener. Ein Umzug, ein Berufswechsel oder gar der Verlust eines nahen Menschen stellen Herausforderungen für den einzelnen Menschen dar. Außerdem fehlt es oft an Kraft oder Zuversicht, neue Situationen zu meistern. Da hilft es, wenn es jemanden gibt, der weiß, was zu tun ist. Eine Person, die tatsächlich präsent ist, und an der man sich orientieren kann.

Ein Buddy eben, also eine Art Patin beziehungsweise Pate. Diese persönlichen Begleiter - meist Menschen gleichen Alters und mit ähnlichen Erfahrungen - können gestellte Aufgaben besser erklären, Unsicherheiten ausgleichen und sogar Streits schlichten. Das Ziel dieses Buddy-System ist es, aufeinander zu achten, füreinander da sein und miteinander zu lernen.

Dieses Prinzip lässt sich neben der Schule auch auf andere Lebensbereiche ausweiten: im Sport, bei Asylwerber/innen oder allgemein in schwierigen Lebensphasen. Wie das Buddy-System funktioniert, wo es angewandt werden und welche Lösungen es bieten kann, ist Thema dieser Radiokolleg-Reihe.

Service

Peer-Lernen an österreichischen Schulen. Schwerpunkt Tirol, PädagogischeHochschule Tirol 2012, Broschüre
Silvia Krenn (Hrsg.): Buddy Tirol, Pädagogische Hochschule Tirol, Broschüre
Kurt Faller: Verantwortung lernen. Gewalt verhindern, pht 2007
Stefan Lirsch: Lehrkraft Natur. Naturerfahrungen als fixer Bestandteil des Schulunterrichts, BFW 2015

Fonds Gesundes Österreich
Medius GmbH
ÖBB Mobilitätsservice
ÖBB Wir für Sie
Education Y
Stefan Lirsch - Begleitung in die Natur

Sendereihe

Gestaltung