Wie Anzeigen auf rechtsextremen Webseiten landen

1. Die 2. Österreichische Maker Faire
2. Unkontrollierte Werbung
3. Oida! Wienerisch lernen in zwei Minuten

1. Ob Schmuck aus alten PC-Tastaturen oder Cocktailroboter: die 2. österr. Maker Faire zeigt die Vielfalt der DIY-Kultur, vom selbst programmierenden Technik-Enthusiasten über 3-Drucker bis hin zu klassischem Handwerk in moderner Interpretation. Wer sich von den gezeigten Projekten aus Elektronik, Robotik oder Design nicht nur inspirieren lassen möchte, kann auch selbst Hand anlegen. Denn die Veranstaltung in der METAStadt in Wien (20. - 21. Mai 2017) bietet den Besucherinnen und Besuchern auch viel Raum zum Experimentieren und Ausprobieren. Anna Masoner war für matrix dabei

2. Wenn man im Internet surft, dann wird man von ihr verfolgt: vermeintlich perfekt auf den Nutzer zugeschnittene Werbung. Hauptanbieter dieses Services ist Google Advertising. Der Internetriese kooperiert mit Millionen von Seiten weltweit, die Werbungen schalten und dafür Geld bekommen. Google schneidet als Vermittler mit. Darüber hinaus bietet Google Video-Werbeplätze auf der zum Konzern gehörenden Plattform Youtube an. Weil Google laufend Daten über seine Nutzer sammelt, bewirbt es diese Services u.a. mit dem Argument der hohen Zielgruppengenauigkeit. Das kann mitunter auch unangenehme Folgen für die Werbenden haben, wie sich im März in Großbritannien gezeigt hat. Nachdem Werbe-Clips der BBC und der britischen Regierung wiederholt vor Youtube-Videos mit antisemitischen und rechtsextremen Hassbotschaften geschaltet wurden, haben beide die Zusammenarbeit mit der Videoplattform beendet. Schon davor haben einige große Unternehmen in den USA ihre Werbekampagnen vom rechtsorientierten Nachrichtenportal Breitbart.com zurückgezogen. Was können Unternehmen also tun, um mit ihrer Werbung nur auf Seiten geschaltet zu werden, die brandsafe sind, also sicher für das Markenimage? Und was tut Google Advertising, um seine Kunden zu schützen? Marlene Nowotny hat nachgefragt.

3. Wer Wienerisch lernen will, braucht nur ein Wort: Oida!

Zwei Minuten zwei Sekunden dauert das Video der vielsprachigen Schauspielerin Ewa Placzynska. Es wurde bereits mehr als zwei Millionen Mal angesehen.

Moderation und Redaktion: Franz Zeller

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