Neuapostolische Kirche, Mystiker und Spiritualität

Vom Wiener Konzerthaus in alle Welt - Die Pfingstfeier der Neuapostolischen Kirche +++ Suche nach Weisheit - Das Buch "Mystiker unserer Zeit" +++ "Aufbrüche" - Ein Lehrgang für Spiritualität im 21. Jahrhundert +++ Kein Glaube ohne Vernunft - Bibelessay zu Johannes 3, 16 - 18. - Moderation: Martin Gross

1. Vom Wiener Konzerthaus in alle Welt - Die Pfingstfeier der Neuapostolischen Kirche

Die Neuapostolische Kirche ist eine christliche Religionsgemeinschaft, die sich Ende des 19. Jahrhunderts von Hamburg aus entwickelt und mittlerweile weltweit verbreitet hat. Im Mittelpunkt des neuapostolischen Glaubens steht die Erwartung der baldigen Wiederkunft von Jesus Christus und die unbedingte Eigenverantwortung für jedes Handeln, vor Gott, vor den anderen Menschen und nicht zuletzt vor sich selbst. Man pflegt auch eine besondere Beziehung zum Heiligen Geist, wie er in der christlichen Bibel als dritte Person des einen Gottes genannt wird. Kein Wunder also, dass das Fest des Heiligen Geistes, Pfingsten, für diese Kirche große Bedeutung hat.
Für viele der rund neun Millionen neuapostolischen Christinnen und Christen weltweit war 2017 Wien im Zentrum ihrer Pfingstfeiern. Traditionell überträgt man jedes Jahr von einem anderen Kontinent einen festlichen Pfingstgottesdienst per Satellit in alle Welt. Dieses Mal also aus dem Wiener Konzerthaus mit dem höchsten Amtsträger der Neuapostolischen Kirche, dem sogenannten "Stammapostel" Jean-Luc Schneider. - Gestaltung: Isabella Ferenci


2. Suche nach Weisheit - Das Buch "Mystiker unserer Zeit"

Roland Ropers, geboren 1945 in Stade/Elbe, war bis 1988 im internationalen Petro-Chemiegeschäft tätig. Seit 1980 hatte er ein intensives Studium christlicher Spiritualität und fernöstlicher Weisheitslehren in Sri Lanka, Indien, Japan und den USA betrieben. Roland Ropers war Schüler des Zen-Meisters und Jesuitenpaters Hugo Enomiya-Lassalle, des englischen Benediktinermönchs und Mystikers Bede Griffiths sowie des spanischen Universalgelehrten Raimon Panikkar. Mittlerweile engagiert sich Ropers seit Jahrzehnten für den Dialog der Religionen und hat sich als Religions- und Kulturphilosoph einen Namen gemacht, - sein jüngstes Buch heißt "Mystiker unserer Zeit im Porträt" und listet neben weithin bekannten Namen auch Männer und Frauen auf, deren außergewöhnliche spirituelle Lebenswege ebenfalls wert sind, erzählt und gewürdigt zu werden. - Gestaltung: Gudrun Braunsperger


3. "Aufbrüche" - Ein Lehrgang für Spiritualität im 21. Jahrhundert

Viele Menschen brechen heute auf, um sich auf die Suche nach einer zeitgemäßen Spiritualität zu machen - einige aus Unzufriedenheit mit der Religion ihrer Herkunft, andere, weil sie keiner bestimmten Tradition mehr verbunden sind und dennoch von der religiösen Dimension des Lebens angezogen werden.
Der Lehrgang "Aufbrüche" - veranstaltet von den katholischen Ordensgemeinschaften Österreichs - ist selbst Teil dieses Erkundens neuer Wege und versucht dabei aus der Tiefe des "Ozeans der christlichen Tradition" (Kardinal W. Kasper) zu schöpfen. In 13 Seminaren fragt man ab September 2017 unter Anleitung renommierter internationaler Referenten und Referentinnen danach, was die großen Wörter "Gerechtigkeit", "Befreiung", "Heilung", "Erleuchtung" und "Frieden", die im Christentum und anderen Religionen geprägt wurden, vor dem Hintergrund globaler Ungerechtigkeit und fundamentaler Krisen bedeuten. Martin Gross hat mit der Organisatorin des Lehrgangs, der Religionswissenschaftlerin Ursula Baatz, gesprochen.


4. Kein Glaube ohne Vernunft - Bibelessay zu Johannes 3, 16 - 18

In zahlreichen christlichen Kirchen feiert man am Sonntag nach Pfingsten das Dreifaltigkeits- oder Trinitatis-Fest, das dem Glauben an die Dreieinheit Gottes gewidmet ist. Die Perikope, die in den römisch katholischen Messfeiern für diesen Tag vorgesehen ist, stammt aus dem Johannesevangelium. Dazu hat sich Markus Schlagnitweit Gedanken gemacht, katholischer Theologe und Priester. Er ist Hochschul-, Akademiker- und Künstlerseelsorger der Diözese Linz.

Service

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Bibelessay zu Johannes 3, 16 - 18
Neuapostolische Kirche Österreich
Aufbrüche - Christliche Spiritualität in der Weltgesellschaft

Playlist

Komponist/Komponistin: Franz Schubert/1797 - 1828
Titel: Messe Nr.6 in Es-Dur DV 950 für Soli, Chor und Orchester
Titel: 9. Et vitam venturi (00:04:09)
CREDO
Solist/Solistin: Soile Isokoski /Sopran
Solist/Solistin: Martina Borst /Alt
Solist/Solistin: Christoph Pregardien /Tenor
Solist/Solistin: Peter Grönlund /Tenor
Solist/Solistin: Cornelius Hauptmann /Baß
Chor: Kammerchor Stuttgart
Orchester: Deutsche Kammerphilharmonie
Leitung: Frieder Bernius
Länge: 04:09 min
Label: Berlin Classics 0011652 BC

Komponist/Komponistin: Johann Hermann Schein/1586 - 1630
Textdichter/Textdichterin, Textquelle: Bibel AT, Psalm 84, 2 - 4
Gesamttitel: A CAPPELLA MOSAIK: DER WIENER KAMMERCHOR SINGT SEINE LIEBLINGSWERKE
Titel: Wie lieblich sind deine Wohnungen - Motette für vierstimmigen gemischten Chor a cappella
Chor: Wiener Kammerchor
Leitung: Johannes Prinz
Länge: 02:59 min
Label: EAN 9005387380012

Komponist/Komponistin: John Rutter/geb.1945
Textdichter/Textdichterin, Textquelle: Bibel AT, 4.Moses < Numeri > 6, 24 - 26
Album: CHOR.MUSIK - CAPPELLA ALBERTINA WIEN
Titel: The Lord bless you
Textanfang: The Lord bless you and keep you. The Lord make his face to shine upon you
Chor: Cappella Albertina Wien
Choreinstudierung: Johannes Ebenbauer
Solist/Solistin: Markus Göller /Orgel
Länge: 02:33 min
Label: Musica sacra Wien MSW Records

Komponist/Komponistin: Dhafer Youssef/geb.1967
Komponist/Komponistin: Wolfgang Muthspiel/geb.1965
Album: GLOW
Titel: Lamento
Solist/Solistin: Dhafer Youssef /Oud m.Begl.
Ausführender/Ausführende: Wolfgang Muthspiel /Gitarre, Violine, Fender Rhodes
Ausführender/Ausführende: Tom Harrell /Trompete, Flügelhorn
Ausführender/Ausführende: Alegre Correa /Drums, Percussion
Ausführender/Ausführende: Matthias Pichler /Bass
Länge: 03:29 min
Label: Material Records/Lotus 0192 MR

Komponist/Komponistin: Samuel Barber
Album: THE MARRIAGE OF HEAVEN AND HELL / CHORUS SINE NOMINE
Titel: Agnus Dei - Bearbeitung des "Adagio for Strings" op.11, 1967 für achtstimmigen Chor a cappella mit Sopransolo
Chor: Chorus sine nomine
Choreinstudierung: Johannes Hiemetsberger
Ausführender/Ausführende: Barbara Achammer /Sopran
Länge: 07:04 min
Label: Gramola 98913

Sendereihe

Gestaltung