Das neue Selbstverständnis öffentlicher Bibliotheken

Ein Ort sozialer Integration.
Von Sonja Bettel

Volksbibliotheken oder öffentliche Büchereien wurden einst gegründet, um den Bürger/innen kostenlosen Zugang zu Bildung und Unterhaltung zu ermöglichen. Im Zeitalter des Internets und der explodierenden Information haben öffentliche Bibliotheken, könnte man meinen, ausgedient. Das Gegenteil ist der Fall. Sie sind auch heute noch eine niederschwellige Bildungseinrichtung für alle sozialen Schichten und alle Altersstufen und werden mehr denn je besucht.

Bibliotheken haben sich gut an die technischen und gesellschaftlichen Veränderungen angepasst. Sie sind Orte der Begegnung, Ruhe und Konzentration, sie verrichten Integrationsarbeit für Immigranten. Verstehen sich laut ihrem Leitbild als sozial-integrative Institution. Doch wieviel soziale Gerechtigkeit können öffentliche Büchereien tatsächlich schaffen? Was muss die Bibliothek der Zukunft leisten können und was braucht sie dafür?

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