Gewürzlade, Kräutermischung und Ablaufdatum

Kampot-Pfeffer, Räucherchili, Sumak & Co
Wie private Köche mit Gewürzen umgehen.

Reiseverhalten, Globalisierung und Fernsehkochshows beeinflussen die Bestückung privater Gewürzschubladen. Vor wenigen Jahrzehnten noch fanden Hausfrauen mit einer überschaubaren Menge an Gewürzen ihr Auslangen. Kümmel, Paprika, Majoran und Pfeffer reichten, um Geschmack in Gerichte zu bringen. Heute gehören Exoten wie Sumak und Ras el Hanout zur Standardausrüstung vieler Hobbyköche, ebenso Kampot-Pfeffer und Räucherpaprika. Private Küchenchefs stehen täglich am Herd und tasten sich an die optimale Dosierung von neuen Gewürzen heran. Schwört der eine auf die selbst zusammengestellte Mischung aus mehreren Pfeffersorten, schäumt der andere über das Fehlen von Safran in befreundeten Haushalten. Prominente Köche tragen mit ihren Gewürzmischungen dazu bei, dass sich Gewürzregale füllen. Manch "Gute Laune Mischung" entwickelt sich daheim jedoch zum Ladenhüter und harrt noch Jahre nach dem Ablaufdatum einer etwaigen Verwendung. Dutzende Gewürze - von Ajowan bis Zimtblüte - bietet man in Babette's Kochbuchladen in Wien an. Zahlreiche Gewürzmischungen mit Aromen aus aller Welt werden in der eigenen Manufaktur gemahlen und gemischt.

Gestaltung: Ernst Weber


Kostnotizen: 30 Jahre "Salon Österreichischer Wein" Gestaltung: Alexander Bachl

Service

Babette's

Österreich Wein - Salon 2017

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