Nichtmedikamentöse Schmerztherapien und deren Erfolge

Bewegen gegen den Schmerz.
Von Margarethe Engelhardt-Krajanek

Schmerzen lähmen. Sie beeinträchtigen die Beweglichkeit, sie verringern die Leistungsfähigkeit, sie mindern die Lebensfreude. Der Griff zur Tablette wird darum schnell zur Gewohnheit. Es gibt aber auch Alternativen. Schmerzmediziner/innen setzen vermehrt auf alternative Schmerztherapien. Bei orthopädischen Problemen bewähren sich physiotherapeutische Methoden.

Zugeschnitten auf das individuelle Patientenprofil werden die unterschiedlichsten Verfahren angewandt. Dazu zählen unter anderen die Manualtherapie, die NOI-Methode oder diverse Anwendungen der physikalischen Medizin. Nicht alle Schmerzen lassen sich aber auf Schädigungen des Bewegungsapparats zurückführen. Auch postoperative Schmerzen können chronifizieren.

Krankheiten wie Krebs oder Diabetes drücken sich ebenfalls in Schmerzen aus. Aber auch hier suchen die Ärzte erfolgreich nach Alternativen. Strahlentherapien und Ultraschall zählen dazu. Zentral dabei ist es, einen veränderten Umgang mit dem Schmerz zu erlernen. Psychologen und Psychotherapeuten unterstützen dabei, dem Schmerz seine Dominanz zu nehmen und so ein lebenswertes Leben zu führen.

Service

Österreichische Schmerzgesellschaft

"Schmerzen verstehen und verlernen" ORF-CD: 788
Erhältlich im ORF-Shop

Sendereihe

Gestaltung

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Die "stille" Sucht

DI | 20 Juni 2017