Philosophiemagazin: Leben ohne Arbeit

Der Kulturwissenschaftler Philipp Felsch

Es gibt viele Formen des Glücks. Eine, so der Kulturwissenschaftler Philipp Felsch, ist durchaus verlockend: nichts tun, nach nichts streben und nichts wollen. Dass die Entscheidung dafür jedoch gar nicht einfach ist, das belegt das "Philosophiemagazin" jetzt eindrucksvoll.

"Will ich zu viel oder zu wenig?" - so lautet der Titel des Dossiers, das Philipp Felsch im in Berlin ansässigen "Philosophiemagazin" zusammengestellt hat, und in dem es eigentlich ums Gegenteil des Nichtstuns geht, nämlich um das Arbeiten - bzw. um die Veränderung unserer Arbeitswelt in der Geschichte: War in der Antike - und auch in der Aristokratie - bei Privilegierten das Arbeiten verpönt, setzte der Protestantismus später auf das bis heute andauernde Gesellschaftsmodell des Kapitalismus - in dem Lebensglück mit Arbeit gleichgesetzt wird. Ein Ausreißer im 19.Jahrhundert war bekanntlich Karl Marx, dem ein arbeitsfreies "Reich der Freiheit" für alle vorschwebte. Höchste Zeit, diese Visionen zu leben" - so Philipp Felsch.- Gestaltung: Christa Eder

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