Zur Geschichte unseres astronomischen Weltbildes

Von der Erdscheibe bis zum expandierenden Kosmos. Zur Geschichte unseres astronomischen Weltbildes. Mit Franz Kerschbaum, Institut für Astrophysik, Universität Wien.
Gestaltung: Robert Weichinger

Es ist eine lange Geschichte des Forschens, der Vermutungen und dem an die Grenzen unserer Vorstellungskraft gelangen, ausgelöst durch die drängende Frage: welchen Platz nehmen wir im Kosmos ein? Schon antike Denker verabschiedeten sich vom Bild der Erde als Scheibe. Der endgültige Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild stand am Beginn der Neuzeit.

Als nächstes wurde klar, dass die nächtlich leuchtenden Sterne Sonnen in unvorstellbar weiter Entfernung sind und dass unser Sonnensystem nur ein winziger, abgelegener Teil einer Galaxie ist, unserer Milchstraße. Und auch diese Milchstraße ist nicht alles, nein, hunderte Milliarden weitere existieren im Universum.

Heute wissen wir, dass unser Universum dereinst einen Anfang hatte, vor etwa 13,7 Milliarden Jahren und - aus Sicht der Astrophysiker/innen - somit noch relativ jung ist.
Die Geschichte unseres astronomischen Weltbilds beschränkt sich nicht auf astrophysikalische und astronomische Forschungen, sie ist ebenso eng mit den Grundfragen der Philosophie verknüpft: Woher kommen wir, und wohin gehen wir?

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