Ab hier gibt's nur die Wasserstraße!

Donauverkehr: Frachtschiffe, Radfahrer und ein Katamaran. Rudi auf der Längsfähre.

Nach zwei Tagen Zillenfahren ist Rudi wieder zu Pfote unterwegs. Er schnüffelt entlang des Donauufers in der Schlögener Schlinge in Oberösterreich. Fast wird er von Radfahrern überrollt, die im Minutentakt vorbeidüsen. Einmal hat der Radiohund Glück und ein Jausenbrot fällt aus einem vorbeifahrenden Rucksack direkt in sein Maul. Vergnügt wobbelt Rudi weiter bis plötzlich der Radweg aus ist und er vor einer Fähre steht. Der Fährmann Wolfgang Gratt transportiert mehrmals täglich Zweibeiner mit Rädern durch die Schlinge. Das muss sich Rudi genauer ansehen.


Wolfgang Gratt: "Ich bin quasi der Radwegersatz am linken Donauufer. Die Landschaft ist hier sehr steil. Es gibt keinen Radweg nur einen Wanderweg und da sind ganz viele Stiegen und man kann mit dem Fahrrad nicht fahren. Darum gibt es die Längsfähre über 3,8 Kilometer, die diese Felsen umschifft."

Rudi: "Und du fährst den ganzen Tag hin und her?"

Wolfgang Gratt: "Genau. Da gibt es einen Knopf, da drückt man drauf und dann läutet bei mir das Telefon. Dann fragen die Menschen meistens, wie lange es noch dauert, bis ich wiederkomme. Das sage ich ihnen und dann fahre ich hin und her."


Gestaltung: Kathrin Wimmer

Service

Donaubus / Längsfähre Au-Grafenau


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