Die mexikanische Musikerin Angelica Castelló und die Walgesänge bei den Lofoten

Sonic Blue. Angélica Castelló und die Entstehung einer Komposition. Von Susanna Niedermayr
In der Reihe "Abgetaucht. Geschichten vom Wasser". Im Ö1 Online-Auftritt begleitet von Arbeiten der Fotokünstlerin Silvia Maria Grossmann.

Es wird ein zentrales Werk im musikalischen Schaffen von Angélica Castelló sein, das stand zu Beginn des Kompositionsprozesses von "sonic blue" bereits fest. Die 40-jährige Komponistin, Blockflötistin und Soundelektronikerin aus Mexiko, die schon viele Jahre in Wien lebt, hat sich dafür gemeinsam mit der Autorin des Features, Susanna Niedermayr, auf eine ungewöhnliche Reise begeben: Auf der nordnorwegischen Inselgruppe Lofoten treffen die beiden die Biologin und Bioakustikerin Heike Vester, die in dem Fischerdorf Henningsvær 2005 die Organisation "Ocean Sounds" gegründet hat.

"Ocean Sounds" widmet sich der Erforschung von Meeressäugern und dem Schutz der marinen Umwelt. Vester nimmt Castelló mit hinaus zu den in den Gewässern rund um die Lofoten heimischen Walen.
Die gemeinsam eingefangenen Tonaufnahmen bilden die klangliche Basis von "sonic blue". Und noch in einer weiteren Hinsicht ist der Kompositionsprozess dieses Stückes eine Auseinandersetzung mit dem Tiefgründigen, symbolisiert das Meer für Angelica Castelló doch auch das Unterbewusste.

Ton: Martin Leitner
Redaktion: Eva Roither

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