Frau mit Kreuz in der Hand

AFP/JANEK SKARZYNSKI

2.000 Jahre Jesus

"Eine widersprüchliche Erfolgsgeschichte", Teil 1. Die Geschichte von Jesus, im ständigen Konflikt mit den religiösen und politischen Mächtigen seiner Zeit, endet nicht am Kreuz. Seine Botschaft begann damit erst wirksam zu werden und manche Früchte zu tragen. - Gestaltung: Johannes Kaup und Hubert Gaisbauer

Jesus von Nazareth, geboren um das Jahr 4 der gängigen Zeitrechnung, zeichnete ein absolutes Vertrauen auf Gott aus, ein einzigartiges Verhältnis zu seinem - theologisch gesprochen - Vater, eine radikale Unabhängigkeit von den Erwartungen seiner religiös-politischen Umgebung, Lebensmut und Unerschrockenheit.

So jedenfalls sehen ihn Theologen und Theologinnen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Die Botschaft des jüdischen Wanderpredigers war eine religiös-politische, nämlich die Forderung nach einer Herrschaft Gottes ohne menschliche Zwischeninstanzen, ohne die Herrschaft von Menschen über Menschen. Damit kam Jesus in Konflikt mit den maßgebenden religiösen und politischen Mächtigen seiner Zeit.

Den revolutionären Umsturz vermochten diese Mächtigen nicht zu verkraften, sodass sie ihn dem Kreuzestod auslieferten. Doch Jesus, von seinen Anhängern als Messias, übersetzt Christus, bekannt, ist am Kreuz nicht gescheitert. Die Geschichte seiner Botschaft beginnt damit erst wirksam zu werden und manche Früchte zu tragen. (Die Wiederholung einer vierteiligen Reihe aus dem Jahr 1999 - aus Anlass von "50 Jahre Ö1".)

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2.000 Jahre Jesus

SA | 12 August 2017