Meilensteine der modernen Notfallmedizin

Von "Defi" bis "Lucas".
Gestaltung: Ruth Hutsteiner

In Schulen, in Flugzeugen, an Bahnhöfen oder im Restaurant - Defibrillatoren finden sich heute beinahe an jeder Ecke. Das war nicht immer so: Das erste tragbare Gerät zur Behandlung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen wurde erst 1967 entwickelt. Damals wog dieser "Defi", wie er im Fachjargon genannt wird, etwa 20 Kilogramm. Eingesetzt wurde er von Notärzten in Nordirlands Hauptstadt Belfast. Seither haben die mobilen Defibrillatoren nicht nur weiter an Gewicht verloren und passen sogar in einen Rucksack - sie sind auch für Laien einfach zu bedienen.

Der Defibrillator ist aber nicht das einzige technische Hilfsmittel, das von Notfallmedizinern eingesetzt wird. Mittlerweile gibt es auch "Lucas", ein Reanimationsgerät für Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand. Wie sehr hat moderne Technik die Notfallmedizin in den vergangenen 50 Jahren verändert? Und wo ist der Mensch bis heute unersetzlich?

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