Bitcoins, Blockchain und Smart Contracts

1. Bitcoins, Blockchains und Smart Contracts
Vom Geld ohne Banken zum Unternehmen ohne Menschen
Gestaltung: Ulla Ebner
2. Digitale Übungsprogramme für Demenzkranke
Gestaltung: Silvia Sammer

1. Bitcoin, die bekannteste digitale Kryptowährung, ist umstritten. Für die einen stellt sie die Verwirklichung des Traums von der hierarchiefreien, selbstorganisierten Gesellschaft dar. Für die anderen ist sie ein Mittel, um unerkannt verbotene Dinge im Darknet zu kaufen oder Vermögen vor dem Finanzamt zu verschleiern.

Kryptowährungen basieren auf einer Verschlüsselungstechnologie namens Blockchain. Der Code und die dezentrale Infrastruktur ersetzen menschliche Kontrollinstanzen. Manche prognostizieren, dass damit staatliche Institutionen und Banken bald überflüssig werden. Andere überlegen, wo der Staat hier dringend regulieren muss und inwiefern man dezentrale Netzwerke überhaupt regulieren kann. Vor allem Juristen bereiten diese Fragen gerade Kopfzerbrechen.

Das Institut für Rechtswissenschaften der Wiener BOKU hat sich deshalb im Rahmen eines Experten-Workshops mit den rechtlichen Aspekten von Blockchains, Kryptowährungen und sogenannten Smart Contracts auseinander gesetzt. Ulla Ebner war für matrix dabei. Eine Wiederholung vom Jänner 2017.

2. Anfangs sind es meist nur Kleinigkeiten: ein verlegter Schlüssel, ein verpasster Termin oder die spurlos verschwundene Brille. Irgendwann kommt dann aber der Tag, an dem die Probleme in Beruf und Alltag nicht mehr zu übersehen sind und klar wird, dass da mehr ist, als nur stressbedingte Zerstreutheit - nämlich wenn die Diagnose "Demenz" lautet. Rund 130.000 Menschen kämpfen in Österreich mit den Folgen dieser Krankheit. Diesen Menschen zu helfen, hat sich ein Team der Grazer Forschungsgesellschaft Joanneum Research zur Aufgabe gemacht. Die Wissenschaftler haben ein digitales Übungsprogramm entwickelt, das Demenz-Betroffene dabei unterstützen soll, ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten so lang wie möglich zu erhalten und im Idealfall auch zu verbessern. Mehr von Sylvia Sammer.


Moderation: Wolfgang Ritschl
Redaktion: Julia Gindl

Service

Forschungsprojekt "Aktiv Daheim"
Human Factors Labor Joanneum

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