Julian Schmid

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Im Journal zu Gast Extra

Julian Schmid über Peter Pilz, Kapuzenpullis und die Generation Krise

In unserer großen Interview-Serie zur Nationalratswahl kommen Nationalratskandidaten und -kandidatinnen zu Wort, die viel zu sagen haben, aber sonst nicht so im Mittelpunkt stehen. Für die Grünen sprechen wir mit Julian Schmid, Eva Haslinger hat das Interview geführt.

Er ist derzeit vor allem bekannt als derjenige, der gegen Pilz gewonnen hat: Julian Schmid, 28-jähriger Jugendsprecher der Grünen, hat Ende Juni beim grünen Bundeskongress den Eurofighter-Aufdecker Peter Pilz von der Bundesliste für die Nationalratswahl verdrängt. Die darauf folgenden Turbulenzen haben die Grünen schwer gebeutelt und tun es immer noch.
Für viele ist der gebürtige Kärntner auch nach vier Jahren im Nationalrat noch ein relativ unbeschriebenes Blatt. Aufgefallen ist er vor allem durch seine Kapuzenpullis, die er gerne und häufig trägt, und durch ein Plakat für die letzte Wien-Wahl, auf dem er, mit Kussmündern übersät, bekundet, er sei "Öffi für alles". Zuletzt hat er sich als Schnupperlehrling betätigt und jeweils eine Woche auf dem Bau, im Hotel, im Supermarkt, beim Frisör und in der KFZ-Werkstatt verbracht.

Was nimmt er davon mit ins Parlament? Wo sieht er die größten Probleme für die jungen Menschen, die er zuletzt auch als "Generation Krise" bezeichnet hat? Wo die größten Probleme für seine Partei, die Grünen? Und wie geht es ihm damit, derjenige zu sein, der gegen Pilz gewonnen hat? Diese und weitere Fragen stellt ihm Eva Haslinger, heute im großen Ö1-Interview im Journal zu Gast Extra.

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