Prekäres Forschen; Informationslücken; Jugendfreundschaften

Immer mehr Forscherinnen und Forscher prekär beschäftigt +++ Informationslücken im Gesundheitssystem +++ Austauschdienst für Buddy-System +++ Jugendfreundschaften machen stark

1. Immer mehr Forscherinnen und Forscher prekär beschäftigt

An einer Universität zu lehren und zu forschen ist schon lange nicht mehr automatisch mit einer fixen Anstellung verbunden. Vielmehr nehmen prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu, etwa befristete Verträge ohne Aussicht auf fixe Anstellung. Zu diesem Schluss kommt der Hochschulforscher Hans Pechar anlässlich der heute beginnenden Hochschulgespräche beim Europäischen Forum Alpbach. Nur ein knappes Viertel betreibe heute Lehre und Forschung unter "regulären Bedingungen", so Pechar.


2. Informationslücken im Gesundheitssystem

"Konflikt und Kooperation" ist das Generalthema des Europäischen Forum Alpbach. Dabei geht es auch um gesundheitliche Fragen, Konflikte, wenn Menschen von einem Land in ein anderes fliehen - wie zum Beispiel Suad Mohamed, Pharmazeutin und Pharmakologin aus Somalia. Sie wartet auf ihren Asylbescheid und hilft Flüchtlingen, sich im österreichischen Gesundheitssystem zurechtzufinden.
Gestaltung: Barbara Riedl-Daser
Mit: Suad Mohamed, Doktorin der Pharmazie und diplomierte klinische Pharmakologin


3. Austauschdienst für Buddy-System

Unter Asylwerbenden gibt es auch Menschen mit einer medizinischen Ausbildung, die gerne wieder arbeiten wollen, sagt Stefan Zotti, Geschäftsführer des Österreichischen Austauschdiensts ÖAD. Er plädiert für ein Buddy-System, um den Menschen einen schnelleren Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen.
Interview: Barbara Riedl-Daser
Mit: Stefan Zotti, Geschäftsführer des Österreichischen Austauschdiensts ÖAD

4. Jugendfreundschaften machen stark

Jugendfreundschaften machen stark, das zeigt eine aktuelle Studie. Psychologinnen von der Virginia University in den USA haben insgesamt 169 Jugendliche ab dem 15. Geburtstag zehn Jahre lang begleitet. Dabei zeigte sich: Diejenigen, die in der Pubertät beste Freunde hatten, entwickelten über die Jahre einen größeren Selbstwert. Welche Wirkung tausende virtuelle Freunde haben, berichtet science.ORF.at.


Redaktion: Elke Ziegler

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