Sauberes Trinkwasser und zwei tolle Erfindungen für eine Hand

1. Lebenselixier Trinkwasser - Wie Sie sich vor Verunreinigungen schützen können
2. Not macht erfinderisch - Kleine Geniestreiche von Laien

1. Lebenselixier Trinkwasser - Wie Sie sich vor Verunreinigungen schützen können

Der Strand - ein Traum, das Essen - köstlich. Das Wasser aus der Leitung hingegen ist oft in den schönsten Urlaubsparadiesen ungenießbar. Anders in Österreich, wo Wasser in tadelloser Qualität nach Hause geliefert wird. In Wien etwa fließt es direkt aus den Alpen in die Küchen und Bäder.
Zu Recht sind wir alle stolz auf unsere wertvollste Ressource. Allerdings kann Wasser auch verunreinigt sein. Ein derartiger Fall sorgte kürzlich für Schlagzeilen. In den Gemeinden Bad Pirawarth und Gaweinstal wurden bei Trinkwasserkontrollen erhöhte Konzentrationen des Bakteriums Pseudomonas aeruginosa festgestellt, das schwerste Allgemein-Infektionen verursachen kann. Vermutlich konnten sich die Bakterien in den Leitungen eines Reservebrunnens vermehren, der nach längerer Trockenheit in Betrieb genommen wurde. Das Wasser wurde desinfiziert und kann nun wieder getrunken werden.
Das lebenswichtige Nass muss also gut geschützt werden. Doch was kann man selbst tun, um zu verhindern, dass das Trinkwasser in den eigenen vier Wänden, im eigenen Haus verdirbt? Mit diesem Thema beschäftigt sich morgen der erste österreichische Fachkongress des Forums Wasserhygiene in Wien. So viel sei verraten: Teure Filter zur Nachbehandlung des Wasser sind keine Lösung. Lena Hallwirth hat bereits vor dem Kongress die wichtigsten Fakten für Sie in Erfahrung gebracht.

2. Not macht erfinderisch - Kleine Geniestreiche von Laien

Es sind nicht immer große, technisch anspruchsvolle Erfindungen von Ingenieuren oder Wissenschaftlern, die Menschen mit körperlicher Behinderung das Leben erleichtern. Auch
Quereinsteiger in der Tüftler-Szene bringen oft Erstaunliches zutage. Zum Beispiel die beiden Wahl-Niederösterreicher Edeltraud Feiler und Matthäus Drory. Edeltraud Feiler hat eine Reißverschluss-Schließhilfe entwickelt, die man mit nur einer Hand bedienen kann. Grund dafür war ihr eigener Sohn Nino. Aufgrund einer Windpocken-Infektion erlitt er mit nur fünf Jahren einen Schlaganfall (ein höchst selten vorkommender Notfall). Seitdem kann Nino unter anderem nicht mehr so gut mit seiner rechten Hand zugreifen. Der o.h.o-clip ist bereits am Markt erhältlich. Bei Matthäus Drory ist es bald soweit. Der 38-jährige hat eine Computer-Tastatur entwickelt, auf der man ebenfalls bequem mit nur einer Hand arbeiten kann. Eine wertvolle Erfindung, etwa für Menschen, die aufgrund eines Unfalls nur mehr eine Hand haben. Ein Beitrag von Dominique Stiefsohn.

Redaktion: Christoph Leprich und Nora Kirchschlager

Service

1. Trinkwasserhygiene:

Ao Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Regina Sommer, Med Uni Wien, Abteilung für Wasserhygiene

Forum Wasserhygiene - Veranstalter des 1. Fachkongresses zum Thema "Qualitätssicherung des Trinkwassers im Gebäude
Infoportal Trinkwasser
Verdorbenes Trinkwasser in NÖ
Verunreinigtes Weihwasser in deutschen Kirchen

2. Medizinische Erfindungen:

Edeltraud Feiler
Geschäftsführerin und Erfinderin des O.H.O.-Clips
Ferdinand Porsche Ring 1/2/32
A-2700 Wiener Neustadt
Tel: +43/677/61217910
E-Mail
oho-Clip

Matthäus Drory
Geschäftsführer und Erfinder von Tipy
Annenhofstraße 68
A-3032 Eichgraben
Tel: +43 /2773/20140
E-Mail
Tipy
Tipy-Video

o.h.o.-Clip-Anbieter:

Bahnhof Apotheke
Bandagist Heindl GmbH
ORTHOTECH Orthopädietechnik Ges.m.b.H

Weitere Anlaufstellen:

Arbeitstrainingszentren der Psychosozialen Zentren
Behindertenorganisationen
Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (AWS)
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)
Wirtschaftskammer Österreich - Förderdatenbank
RIZ Niederösterreichs Gründeragentur Ges.m.b.H

Sendereihe