"Kleine Welt"; Krebsstift; Muskelschwäche

Zeitreise Wissenschaft: das "Kleine-Welt-Phänomen" +++ Ein Stift, der Krebsgewebe erkennt +++ Neues Medikament gegen Muskelschwäche

1. Zeitreise Wissenschaft: das "Kleine-Welt-Phänomen"

Eine Freundin, die jemanden kennt, dessen Freund wiederum die Freundin kennt - die Welt ist klein, diese Erkenntnis hatte vermutlich jeder schon einmal. Und sie hat sogar einen wissenschaftlichen Namen: das "Kleine-Welt-Phänomen", zu dem der US-amerikanische Psychologe Stanley Milgram 1967 ein Experiment durchgeführt hat.
Gestaltung: Markus Andorf
Mit: Stefan Thurner, Komplexitätsforscher, Medizinische Universität Wien


2. Ein Stift, der Krebsgewebe erkennt

Wenn Krebsgeschwüre operativ entfernt werden, muss die Chirurgin oder der Chirurg entscheiden, wie viel weggeschnitten wird. Das ist oft schwierig und aufwändig. US-Forscher haben nun ein Gerät vorgestellt, das die Entscheidung vereinfachen und beschleunigen könnte.
Gestaltung: Eva Obermüller
Mit: Sebastian Schoppmann, Tumorchirurg, Medizinische Universität Wien


3. Neues Medikament gegen Muskelschwäche

Heute ist Welt-Duchenne-Tag. "Muskeldystrophie Duchenne" ist der Fachbegriff für eine angeborene Muskelschwäche, an der einer von 3.500 Buben erkrankt. Ausgelöst wird die Krankheit durch einen Fehler im Erbgut. Ein Eiweiß wird nicht gebildet, wodurch die Muskeln immer schwächer werden und die Sehnen sich verkürzen. Die Wissenschaft lässt nun mit einem neuen Medikament aufhorchen, das diesen Fehler des Erbguts bei einem Teil der Patienten überbrückt.


Redaktion: Elke Ziegler

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