Kampf den bösen Zellen

Meilensteine der Krebsforschung und Krebstherapie
Von Sabrina Adlbrecht

Die Diagnose Krebs ist für viele Menschen immer noch gleichbedeutend mit Schmerz, Ausgrenzung und einem bald bevorstehenden Tod. Dabei sind - anders als noch vor fünfzig Jahren - einige Tumorerkrankungen heute schon heilbar oder können als chronische Leiden behandelt werden; und Patienten leben nach einer Diagnose etwa sechsmal länger als noch vor ein paar Jahrzehnten. Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie sind im Lauf der Zeit stark verfeinert worden. Dazu kamen sukzessive Verbesserungen in Früherkennung und Diagnostik durch neue technische Verfahren.

Die Onkologen verstehen heute auch besser, wie ein Tumor überhaupt entsteht und welche Fehlregulierungen dabei eine Rolle spielen. Analog dazu wurden neue Wirkstoffe entwickelt, die diese Prozesse modulieren: Mit der zielgerichteten Therapie wird versucht, korrigierend in veränderte Signalwege einzugreifen und so das Tumorwachstum zu hemmen. Bei der so genannten Immuntherapie, einem zweiten zukunftsträchtigen Ansatz, soll die körpereigene Abwehr im Kampf gegen entartete Zellen gestärkt werden. - Zwar lässt der vor 50 Jahren noch als sicher geltende Sieg über den Krebs noch immer auf sich warten. Aber der onkologische "Werkzeugkasten" hat sich gerade in letzter Zeit drastisch erweitert.

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