Forschungspolitik, Kindergesundheit, Antibiotikaresistenz

Wie stehen die Parlamentsparteien zu Unis und Forschung? +++ Bald zu wenig Kinderärzt/innen? +++ WHO ruft zu mehr Antibiotika-Forschung auf

Wie stehen die Parlamentsparteien zu Unis und Forschung?

Heute tritt der Nationalrat zu seiner ersten Sitzung im Ausweichquartier in der Wiener Hofburg zusammen - wir haben im Journal berichtet. Kein Thema für letzte Beschlüsse vor der Wahl ist die Forschungspolitik - Grund genug für die "Allianz österreichischer Wissenschaftsorganisationen" bei den bereits im Nationalrat befindlichen Parteien ihre Positionen abzufragen.
Fachkollegin im Studio: Elke Ziegler

Lese-Tipp:
Die Positionen der 5 Parlamentsparteien - eingeholt von der "Allianz österreichischer Wissenschaftsorganisationen" - gibt es auf science.ORF.at.


Bald zu wenig Kinderärzt/innen?

Die österreichischen Kinderärzte und -Ärztinnen warnen vor einem Mangel bei den niedergelassenen Kinderspezialisten - zum Beispiel seien bereits heutzutage 10 Prozent der Kassenstellen in der Steiermark unbesetzt. Anlass der heutigen Pressekonferenz ist die 55. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde in Graz; die Tagung beginnt morgen - circa 700 Interessierte werden teilnehmen.
Gestaltung: Candida Buchrieser
Mit: Reinhold Kerbl, Vorstand Abt. Kinder- und Jugendheilkunde LHK Hochsteiermark


WHO ruft zu mehr Antibiotika-Forschung auf

Die Weltgesundheitsorganisation warnt neuerlich, dass immer weniger Antibiotika wirken. Allein an Tuberkulose sterben laut WHO pro Jahr 250.000 Menschen, weil die Erreger resistent sind gegen vorhandene Medikamente. Die internationale Gemeinschaft unternehme zu wenig, um neue wirksame Antibiotika zu entwickeln. Der WHO-Aufruf zur Forschung ist heute auch Thema auf science.ORF.at.


Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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