Kazuo Ishiguro mit einem Buch in der Hand

APA/AFP/LEON NEAL

Kazuo Ishiguro ist der Literaturnobelpreisträger 2017

1. Ishiguro im Portrait
2. Daniel Kehlmann über Ishiguro
3. Cesare Lievi über Luther

Beiträge

  • Kazuo Ishiguro im Portrait

    Der britisch-japanische Schriftsteller Kazuo Ishiguro (62) bekommt den Literaturnobelpreis 2017. Er wird für "seine Romane von starker emotionaler Kraft" ausgezeichnet, wie die Schwedische Akademie heute in Stockholm bekanntgab. Darin lege er den Abgrund unserer vermeintlichen Verbundenheit mit der Welt bloß, hieß es weiter. "Was vom Tage übrig blieb" und "Alles, was wir geben mussten" gehören zu seinen bekanntesten Werken. Beide Bücher wurden verfilmt. Ein Portrait.

  • Daniel Kehlmann über Kazuo Ishiguro

    Vor zwei Jahren erschien Kazuo Ishiguros letzter Roman "Der begrabene Riese", in dem fünf Figuren ihre Erinnerung suchen. Ein magischer Nebel hängt über England im 6. Jahrhundert und versetzt die Menschen in einen Dämmerzustand. Auf 400 Seiten lässt sie Ishiguro nachdenken, erinnern und vergessen. Daniel Kehlmann hat, als der Roman im Herbst 2015 erschienen ist, eine frenetische Besprechung im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung abgeliefert, die Ishiguros Meisterschaft rühmt, über einem einfachen Plot ein dichtes Netz von Rätselhaftigkeit, Symbolik und Komplexität aufgespannt zu haben, das den Roman zu einer Erkundung der Grundlagen menschlicher Psyche und Gemeinschaft gleichermaßen macht. Ein Gespräch mit Daniel Kehlmann, der zur Zeit in den USA lebt.

  • Cesare Lievi über Luther

    500 Jahre Protestantismus waren Anlass für das Stadttheater Klagenfurt, ein Werk über Martin Luther in Auftrag zu geben. Der aus Italien stammende Regisseur Cesare Lievi hat zwölf szenische Fragmente über das Leben des Kirchenreformators geschaffen. Heute Abend werden sie in Klagenfurt zweisprachig uraufgeführt. "Hier stehe ich - ich kann nicht anders ", so der Titel des Projekts. Es ist eine Gemeinschaftsproduktion mit Theatern in Bologna und Rom.

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