Peter Henisch

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Peter Henisch über seinen Glauben

"Was glauben Sie?". Der 1943 in Wien geborene Schriftsteller Peter Henisch in einem Gespräch mit Johannes Kaup

Der Schriftsteller und Musiker Peter Henisch wurde 1943 in Wien geboren. In den 1960er Jahren studierte er Philosophie, Psychologie, Geschichte und Germanistik. Ab 1965 arbeitete er als Lokalredakteur in der Wiener "Arbeiterzeitung". 1969 begründete er zusammen mit Peter Zenker die Literaturzeitschrift "Wespennest". Seit 1975 wirkt er als "freischwebender Schriftsteller". Zeitlebens ist er an gesellschaftlichen Randfiguren interessiert. Vom berühmten Favoritner Sandler "Baronkarl", über "Pepi Prohaska Prophet", bis zur "schwangeren Madonna", von Jim Morrison bis zum "verirrten Messias" - hier schreibt ein Außenseiter aus Passion über Außenseiter aus Passion.

Zuletzt hat sich Peter Henisch in einem autobiographischen Roman mit seiner Kindheit in den Nachkriegsjahren auseinandergesetzt. In "Suchbild mit Katze" beschreibt er sein Leben in der "Wiederaufbau-Pubertät" und seine Anfänge als Schriftsteller. Die Bücher Henischs, dessen Religionslehrer einst der bekannte Theologe, Religionssoziologe und Publizist Adolf Holl war, durchziehen religiöse Motive und existenzielle Fragen des Glaubens. Das tut Henisch allerdings nicht bierernst, sondern er bedient sich dabei seiner äußerst kreativ-verfremdenden und humorvoll-ironischen Erzählkunst. Johannes Kaup in einem Gespräch, das er mit Peter Henisch geführt hat, aus Anlass der Vorstellung des im Styria-Verlag zur Ö1-Reihe erschienen Buches "Was glauben Sie?".

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Buch, Johannes Kaup (Hg.), "Was glauben Sie? Nach den Gründen fragen", Verlag Styria

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