Filmemacher Michel Franco - Das Daxophon

"Hanekes bester Schüler"
Galerie der Klänge

"Hanekes bester Schüler"

Längst dient der Name des Regisseurs Michael Hanke der internationalen Filmkritik als griffige Beschreibungs- und Vergleichskategorie für zeitgenössisches Autoren- und Arthouse-Kino. So auch für die Filme des jungen mexikanischen Regisseurs Michel Franco. Dessen kühler Filmrealismus, gepaart mit sozialen Ausnahmesituationen im Milieu der Oberschichten, hat ihm etwa die angloamerikanische Adjektivierung "Haneke-ish" eingetragen. Ein anderer Filmkritiker bezeichnete Franco wiederum als einen von "Hanekes besten Schülern." Wir haben mit Michel Franco über Freud und Leid einer anhänglichen Vergleichskategorie gesprochen.-
Gestaltung: Roman Tschiedl


Galerie der Klänge

Auf seinen Streifzügen durch den Fundus der sonderbaren Musikinstrumente hat Leporello diesmal das "Daxophon" entdeckt. Vor genau 30 Jahren, im Oktober 1987, war das hölzerne Klanggerät erstmals zu hören. Und zwar auf der Schallplatte "The Dawn Of Dachsman" seines Erfinders Hans Reichel. Das Daxophon wird an einen Resonanzkörper geschraubt und mit einem Bogen angestrichen. Es lassen sich Klänge produzieren, die entfernt an Sprechen, Pfeifen oder Schnarchen erinnern. Nach anfänglicher Ratlosigkeit ist man dem Daxophon mittlerweile auch von fachlicher Seite auf die Spur gekommen. Es wird zu den "Idiophonen" gezählt, zu den selbstklingenden Instrumenten ohne Saiten oder Membran. Verwandt ist es also etwa mit dem Xylophon, der Glasharfe oder der Maultrommel.- Gestaltung: Markus Moser

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