Dürnstein

APA/HELMUT FOHRINGER

Die Hunde von Dürnstein.

Von der sagenhaften Wachau und zwei (un)ehrenhaften Hunden.

Unser Rudi liebt Geschichten über alles und seinem heutigen Gast geht es ganz genauso: Fritz Friedl erzählt dem Radiohund in dieser Folge wieder eine Sage aus der Wachau. Diesmal ist es die Sage von den Hunden von Dürnstein. Diese beiden Brüder waren keine echten Hunde, sie wurden bloß so genannt - als Ehrenbezeichnung. Sie waren Ritter, Raubritter, um genau zu sein. Und wie so oft bei Sagen, stellt sich auch bei dieser die Frage: Was hat diese Geschichte mit der Geschichte zu tun? Hört selbst!


Fritz Friedl: "Ich mag Sagen sehr gerne, weil sie ein neues Licht auf die Geschichte werfen. Es gibt immer Dinge zwischen den Tatsachen, es gibt immer Gründe, warum solche Sagen entstehen und das ist interessant. Das Warum ist interessant: Was ist wirklich passiert und was haben die Menschen daraus gemacht. Wie ist eine Sage entstanden. Das beste Beispiel dafür sind die Raubritter, von denen ich dir schon einmal erzählt habe. Es war der Neid der Menschen, der aus dem Ritter einen Raubritter gemacht hat."


Gestaltung: Barbara Zeithammer

Service

Fritz Friedl: Wachau - Wein - Welt. Ein kulturgeschichtliches Kaleidoskop. Verlag Bibliothek der Provinz, 2016.


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