composedconfusion

RODRIGO GALLEGOS PINTO

Trobollowitschs komponierte Konfusion beim musikprotokoll

musikprotokoll 2017: composedconfusion von Andreas Trobollowitsch. Gestaltung: Susanna Niedermayr

Gitarre spielende Ventilatoren, Melodika spielende Kompressoren, Basstrommel spielende Zitronenbäume, zeichnende Walkmans - es sind die Grenzbereiche, die Andreas Trobollowitsch in seiner künstlerischen und musikalischen Arbeit interessieren; jene Spannungsfelder, die sich auftun, wenn Theorie auf Praxis, Konkretes auf Abstraktes, Physisches auf Konzeptionelles und Visuelles auf Auditives trifft. In dem Stück "composedconfusion", das Trobollowitsch Anfang 2016 während eines mehrwöchigen Artist-in-Residence-Aufenthalts in Buenos Aires entwickelt hat, greifen einige der in den letzten Jahren entwickelten Techniken nun ineinander.

Auf der Suche nach gemeinsamen (Klang-)Texturen werden die eingesetzten Gegenstände und Materialien auf ihre Belastbarkeit überprüft. Dabei geraten die fünf Performerinnen und Performer, die in diesem semi-installativen Setting in ein kompositorisches Regelwerk eingespannt sind, immer wieder an ihre körperlichen und spieltechnischen Grenzen - unter ihnen der Komponist selbst, der sich in die komponierte Konfusion mit Verve hineinstürzt. Andreas Trobollowitsch ist eine jener drei Musiker/innen, die 2017 vom musikprotokoll für die ICAS Plattform Shape nominiert wurden.

Service

musikprotokoll

Andreas Trobollowitsch

Shape

Playlist

Titel: ZTT 171012 Zeit-Ton / MP Trobollowitsch composedconfusion / Niedermayr
Länge: 56:40 min

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