UNESCO, Copernicus, ZAMG, Baby-Talk, Pizza-Maus

UNESCO bedauert Austritt der USA +++ Sentinel 5P gestartet +++ Klang der Eltern-Stimmen +++ Verändert Fast Food die Mäuse in New York?

UNESCO bedauert Austritt der USA

Die USA verlassen die UNESCO - die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur. Das hat das US-Außenministerium bekannt gegeben; wir haben ja gestern Abend berichtet. Auch Israel zieht sich mit Jahresende 2018 zurück. Beide werfen der UNESCO israelfeindliche Tendenzen vor. Die UNESCO reagiert mit Bedauern.
Mit: Irina Bokova, Generaldirektorin UNESCO


Copernicus-Flotte wird größer

Zu Mittag ist ein weiterer europäischer Umwelt-Satellit gestartet: Sentinel 5P; losgeschickt vom Kosmodrom in Nordrussland. Der Satellit soll dann in einer Höhe von 800 Kilometern vor allem Schadstoffe in der Erdatmosphäre beobachten. Der Umwelt-Satellit ist übrigens Teil einer ganzen Flotte: Sentinel 1 bis 5 mit jeweils einem Satelliten-Paar - allesamt Teil des "Copernicus"-Programms der europäischen Weltraumagentur ESA.
Gestaltung: Bernd Großheim


Umweltsatelliten-Daten frei verfügbar

Daten der Sentinel-Satelliten werden auch in Österreich verwendet - unter anderem von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, die damit Luft-Schadstoffe besser analysieren möchte. Österreich gehört zu den wenigen Ländern, in denen man Daten der Sentinel-Satelliten gratis abrufen kann. Hier der Link.


Klang der Eltern-Stimmen

Mütter wie Väter sprechen mit ihren Babys anders als mit Erwachsenen - mit kurzen Sätzen, verniedlichten Begriffen, in einer hohen Tonlage. Sie verändern auch den typischen Klang ihrer Stimme. Warum das clever ist, zeigt eine US-Studie von Neurowissenschaftlerinnen und Psychologen.
Gestaltung: Eva Obermüller

Verändert Fast Food die Mäuse in New York?
Das meinen zumindest US-Wissenschafter, die Stadtmäuse und ihre Landverwandtschaft genetisch untersucht haben. Und siehe da: Es gebe Erbgut-Unterschiede in Bereichen, die bei der Verdauung und anderen Stoffwechselprozessen eine Rolle spielten. Möglich, dass das auf die Reste von kalorienreichem, fettem Essen zurückzuführen ist. Eine Hypothese, kein Faktum. Mehr zur Cheeseburger-Hypothese auf science.ORF.at.


Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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