Das glückliche Klassenzimmer

Kann man Glück unterrichten?
Von Ruth Hutsteiner

An immer mehr Schulen steht nach Mathematik oder Englisch das Schulfach "Glück" auf dem Stundenplan. Dabei geht es weniger darum, dauerfröhliche Schüler/innen zu formen, die Sätze wie "Heute ist ein schlechter Tag" systematisch aus ihrem Wortschatz verbannen. Es soll vielmehr gelernt werden, wie man seine Persönlichkeit bilden, Konflikte lösen und Vertrauen einüben kann. - Die Idee, Glück als Schulfach einzuführen, ist bereits zehn Jahre alt und geht auf den ehemaligen Heidelberger Schuldirektor Ernst Fritz-Schubert zurück. Er wollte selbstbewusste, selbstständige und gemeinschaftsfähige Kinder und Jugendliche heranbilden. Seither haben mehr als 100 Schulen dieses Konzept übernommen, darunter auch einige in Österreich. - Wie sieht dieser Unterricht hierzulande aus, und macht er die Schüler tatsächlich glücklicher?

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