Erzbischof kritisiert EU-Flüchtlingspolitik

Afrikanischer Vorsitzender von Bischofskonferenz kritisiert Europa +++ Repression gegen Gläubige in China. - Moderation: Roberto Talotta

1. Afrikanischer Vorsitzender von Bischofskonferenz kritisiert Europa

Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz im Niger und in Burkina Faso, Erzbischof Paul Yemboaro Ouédraogo, kritisiert die europäische Flüchtlingspolitik. In einem Interview forderte der Erzbischof mehr Solidarität: "Afrika war für Europa - und die USA - oft nur dann interessant, wenn es darum ging, Rohstoffe abzubauen", so Ouédraogo. "Man hat dann Bodenschätze ausgebeutet und sich damit aus dem Staub gemacht." Die jungen Afrikaner, die heute ihre Heimat verlassen, folgten lediglich dem Weg der Rohstoffe, "um in Europa Arbeit zu finden". Die von der EU favorisierten Flüchtlingszentren im Niger seien wenig hilfreich.


2. Repression gegen Gläubige in China

Gestern (18. Oktober) begann der 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas - und dieser Parteitag steht ganz im Zeichen von Xi Jinping, der mit einer großen Machtfülle ausgestattet wird. Mit dieser Macht will er die Vorherrschaft der Partei über alle anderen Institutionen im Land wiederherstellen. Das bekommen auch gläubige Menschen in China zu spüren, vor allem wenn sie Mitglied der KP sind. Aus Peking ein Bericht von Josef Dollinger.

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