Frau mit einem amputierten Bein und Krücken in Uganda

AFP/MARC HOFER

Medizinische Versorgung aus dem 3-D-Drucker

Prothesen für Uganda
Von Benjamin Breitegger

Ein Bein oder einen Arm zu verlieren, ist eine traumatische Erfahrung. Während hierzulande die Krankenkassen für Prothesen und Physiotherapie aufkommen, sind Amputierte in Entwicklungsländern oft auf die Hilfe von NGOs angewiesen. In Uganda in Ostafrika, einem Land mit 35 Millionen Einwohnern, arbeitet nur ein gutes Dutzend staatlicher Orthopädietechniker. Viele Amputierte bewegen sich dort auf Krücken fort.

An einer mit Spendengeld finanzierten Reha-Klinik testet man nun ein neues Verfahren für Prothesenherstellung: den 3D-Druck. Lokale Orthopädisten scannen Beinstümpfe und drucken Schäfte für Unterschenkelprothesen. In einer klinischen Studie wollen sie feststellen, ob sie durch dieses Verfahren die aufwändigen Gipsabdrücke ersetzen könnten.
Eine billige und sinnvolle Option, gerade für Entwicklungsländer wie Uganda?

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