Das Festival cross the order

Geografien im Kopf und Orte im Nirgendwo

Inseln, die es "gar nicht gibt", haben Fritz Ostermayers Neugier geweckt. Der Direktor der Schule für Dichtung widmet jenen Flecken auf dem Globus, die ihre Existenz nur der Kraft der Fantasie verdanken, ein Festival. Es heißt "cross the order - über Geografien im Kopf und Orte im Nirgendwo" und findet heute und morgen im Literaturhaus in der Wiener Zieglergasse statt.

Das Programm der beiden Abende im Literaturhaus ist vielfältig. Eines haben die Lesungen, Vorträge und Performances jedoch gemeinsam: Die teilnehmenden Schriftsteller, Wissenschaftlerinnen und Künstler durchbrechen gemäß dem Motto "cross the order" sämtliche Ordnungssysteme, sowohl der Literatur als auch der Kartographie.

Auswirkungen der Poesie auf das reale Leben sind bis jetzt noch kaum dokumentiert, doch Fritz Ostermayer, der das Festival nicht zuletzt als eskapistische Reaktion auf widrige politische Umstände angesetzt hat, erklärt das Territorium der Fantasie zur maßgeblichen Welt. Ein Niemandsland birgt Entwicklungsmöglichkeiten, betont er - und sei es nur als Utopie im Kopf.- Gestaltung: Christa Eder

Service

Festival "cross the order - über geografien im kopf und orte im nirgendwo". eintritt frei
3. nov. und 4. nov. 2017, jeweils 18.00 uhr: literaturhaus, zieglerg. 26a, 1070 wien
Festival cross the order
Begleitend zum Festival gibt es die Ausstellung "imaginäre geografien" von Patrick Pilsl alias Martin Dean in der Schule für Dichtung

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