Georg-Trakl-Preis an Oswald Egger

"Prosa, Proserpina, Prosa". Von Oswald Egger, anlässlich der Verleihung des Georg-Trakl-Preises 2017. Es liest der Autor. Gestaltung: Nikolaus Scholz, Redaktion Edith-Ulla Gasser.

Wie sieht das Innenleben von Gedichten aus? Wie verschweigt ein Text, wovon er handelt? Ein Ich und ein Achilles, weder unterwegs zur Sprache noch von einem Erzähler zur Sprache gebracht, sind zusammen auf der Suche nach möglichen Erzählungen. Oswald Egger steigert die poetische Neugier von Gedicht zu Gedicht. Überhaupt gehe ja "das Wortlose in einem guten Gedicht umher wie die in Homers Schlachten nur von wenigen gesehenen Götter" (Fiedrich Gottlieb Klopstock).

Anlässlich der Verleihung des Georg-Trakl-Preises an Oswald Egger wiederholen wir eine vom Autor selbst gelesene Nachtbilder-Sendung Sendung aus dem Jahr 2005.

Oswald Egger, geboren 1963 in der Südtiroler Gemeinde Lana, lebt in Wien und auf der ehemaligen Raketenstation Hombroich bei Neuss in Nordrhein-Westfalen. Der Autor spielerischer und hochkomplexer Lyrik ist auch Lehrender für Sprache und Gestalt an der Muthesius Kunsthochschule Kiel.

Service

Oswald Egger, "Prosa, Proserpina, Prosa", Suhrkamp, 2004

Sendereihe

Gestaltung