Emojis als Stimmungsbarometer für Maschinen

1. Wie Künstliche Intelligenz die Emotionen in Texten verstehen soll
Gestaltung: Lukas Plank
2. 280 Zeichen für Twitter

1. Emojis, das sind die kleinen bunten Bilder, die man mit Textnachrichten mitschicken kann. Mit ihnen lässt sich das Geschriebene etwas aufpeppen und für den Empfänger emotional besser einordnen, vor allem, wenn man Missverständnisse aufgrund der Kürze der Nachricht vermeiden will. Wissenschafter am MIT, dem Massachusetts Institute of Technology, haben sich dieses Emoji-Prinzip jetzt zu Nutze gemacht, um Texte maschinell zu analysieren. Details von Lukas Plank.

2. Twitter-Nachrichten dürfen seit gestern doppelt so lang sein wie bisher. Das soziale Netzwerk hat die maximale Zeichenlänge für seine Tweets auf 280 Zeichen erhöht. Zumindest in der Testphase ab Ende September waren die Meldungen kurz geblieben, laut Twitter hatte kaum jemand mehr als 190 Zeichen gebraucht. Bei der Einführung der alten 140 Zeichengrenze im Jahr 2006 hatte sich Twitter noch grob an der üblichen SMS-Länge orientiert.

Moderation und Redaktion: Franz Zeller

Service

deepmoji.mit.edu

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