Abgerutschter Permafrost-Hang

AP/RICK BOWMER

Tauender Permafrost als Gefahr für die Gipfel

Wenn Berge ihren Halt verlieren
Von Lukas Tremetsberger

Wenn ein Untergrund für mehr als zwei Jahre gefroren bleibt, sprechen Wissenschafter/innen von Permafrost. Durch die globale Klimaerwärmung tauen jetzt nicht nur die Arktis und Antarktis auf, sondern auch die Gipfel in den Alpen. Während die Permafrostböden in der Arktis und Antarktis mehrere hundert Meter mächtig sind, sind die gefrorenen Schichten in den Alpen viel dünner und nicht flächendeckend.

Umso größer und realer sind hier die Risiken für Steinschläge und Felsstürze, da der schneller auftauende Permafrost Im Gebirge die Felsen und Schuttfelder nicht mehr stabilisiert. - Ein Team aus Geologen und Meteorologen führt derzeit Messungen in den österreichischen Alpen durch. Sie sammeln Daten über den elektrischen Widerstand des Untergrundes für ein langfristiges Monitoring der Alpengipfel.

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