Amphietheater in Karthago

AP/Kike Calvo

Kampf um die Vormacht im Mittelmeer

Sie machten den Römern die Vormacht streitig - die Punier aus Karthago. Mit Heimo Dolenz, Grabungsleiter in Karthago und am Magdalensberg.
Gestaltung: Martin Adel

Der Zug Hannibals über die Alpen ist Mythos geworden, und doch, wer heute nach Tunesien reist, findet zwar etwa in El Djem noch ein weit besser erhaltenes und annähernd gleich großes römisches Amphitheater wie das Colosseum in Rom, aber: Welche Spuren hat das karthagische Reich hinterlassen? Abgesehen von den Punischen Kriegen und von der Bedeutung "Karthagos" als Kornkammer der Römer (nach deren endgültigem Sieg), wissen wir im allgemeinen sehr wenig über diese mediterrane, nordafrikanische Handels- und Seemacht, die nach der Eroberung Südspaniens Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. zu einem ernsthaften Konkurrenten der Römischen Republik wurde. Nur die Gründungslegende mit der Königin Dido (Elissa), die mit dünnen Lederschnüren aus EINER Kuhhaut das ursprüngliche Territorium umspannt haben soll, ist durch Vergils Aeneis bekannt. Was also zeigen archäologische Befunde über die rund 600 Jahre von der phönizischen (punischen) Ansiedlung bis zur Zerstörung Karthagos durch die Römer.

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