Frau hält sich die Ohren zu

ORF MUSIKPROTOKOLL/MARTIN GROSS

Die Oper "Electric Dreams"

musikprotokoll 2017. Eine Zeitreise in alle Richtungen: Die Oper "Electric Dreams". Gestaltung: Astrid Schwarz

Der australische Komponist Matthew Shlomowitz träumt sich mit der Oper "Electric Dreams" in eine besondere Variante der Eighties. Die Achtziger, das bedeutet hier Frisuren mit viel Haar und Schulterpolstern, zuckersüße Synthesizer, hallende Schlagzeugrhythmen, aber auch aufgemotzte Autos, Flanellhemden und Siebziger-Rockmusik. Shlomowitz hat die Handlung in ein Hotelzimmer gebannt, in dem sich eine schlaflose Person durch das Programm zappt. Sie wechselt zwischen Dokumentarfilmen, Verbraucher-TV, Sportberichten und Quizsendungen - ein ferngesteuertes Nebeneinander von Arien, Rezitativgesang und Background-Sängerchören.

Befinden wir uns in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts oder in einem postmodernen Traum über eine postmoderne Zeit? Mit dieser und anderen Fragen beschäftigte sich der Regisseur Philipp M. Krenn und inszeniert die Uraufführung mit Studierenden der Kunstuniversität Graz in Kooperation mit dem musikprotokoll und unter Wolfgang Hattingers musikalischer Leitung.

Service

Matthew Sholomowitz

Playlist

Komponist/Komponistin: Matthew Shlomowitz
Titel: Electric Dreams
Ausführende: Misaki Morino- Sopran 1, Klaudia Tandl- Sopran 2,
Katia Ledoux- Mezzo, Camilo Delgado- Tenor,
Christian Wester- Bass
Schauspiel: Lukas Schmidt
InstrumentalistInnen: Flöte: Petra Slottova; Klarinette: Felix Martl; Fagott: Eduardo Unoz Loeches;
Saxophon: Patricia Coronel Aviles; Horn: Atay Bagci;
Trompete: Joachim Lins; Posaune: Magda Robotta;
Drumset: Johannes Kölbl; Synthesizer 1: Urs Hager;
Synthesizer 2: Tsugumi Shirakura;
Violine 1: Jacobo Hernandez Enriquez
Violine 2: Raul Lustgarten
Viola: Balasz Danko;
Violoncello: Lucia Perez;
Kontrabass: Jernej Budin;
Inszenierung: Philipp M. Krenn
Musikalische Leitung: Wolfgang Hattinger
Länge: 49:45 min
Label: Manus

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