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MUMOK/LISA RASTL

Netrebko als Adriana - "Die Antilope" von Staud - "Kunst ins Leben" im mumok

1. "Adriana Lecouvreur" in der Staatsoper
2. Oper "Die Antilope" von Johannes Maria Staud
3. Kunst ins Leben! Die Sammlung Hahn im mumok
4. Filmkolumne: Cameos im Film

Beiträge

  • "Kunst ins Leben!" - Die Sammlung Hahn im mumok

    In der alten Bundesrepublik Deutschland war das Rheinland das unangefochtene Zentrum der zeitgenössischen Kunst. Große Galeristen wie Rudolf Zwirner brachten die Pop-Art bereits in den 1960er Jahren nach Deutschland, Kuratoren wie Kaspar König den zeitgenössischen Diskurs. Und auch Künstler tummelten sich in der Gegend zwischen Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Bonn. Eine Ausstellung im Museum moderner Kunst in Wien zeigt nun die Sammlung eines Mannes, der Teil der vibrierenden rheinländischen Kunstszene der 1960er war. Mit kleinem Budget und großem Engagement baute Wolfgang Hahn, Chefrestaurator am Museum Ludwig in Köln, eine beachtliche Sammlung zeitgenössischer Kunst auf. "Kunst ins Leben" heißt die Schau, die Highlights der Sammlung zeigt und in Kooperation mit dem Museum Ludwig in Köln entstanden ist.

  • Oper "Die Antilope" von Johannes Maria Staud

    Was passiert, wenn ein Mensch die kommunikativen Regeln seiner Umgebung nicht mehr befolgen will und nur noch in einer Sprache verkehrt, die keiner versteht? Diese Frage stellt der mehrfach preisgekrönte österreichische Komponist Johannes Maria Staud in seiner Oper "Die Antilope". Uraufgeführt beim Lucerne Festival, wo Staud 2014 Composer in Residence war, steht das Werk unter der Regie von Dominique Mentha ab morgen am Spielplan der Neuen Oper Wien. Das Libretto hat der deutsche Lyriker Durs Grünbein beigesteuert - mit ihm arbeitet Staud zur Zeit auch an einem Auftragswerk für die Wiener Staatsoper, das Ende des kommenden Jahres zur Uraufführung kommt und das Erstarken der Rechten in Politik und Gesellschaft thematisieren wird, wie der Komponist ankündigt. Viel Gesellschaftskritik enthält aber bereits "Die Antilope", die morgen im Wiener Museumsquartier ihre Österreichische Erstaufführung erlebt, geht es doch um Isolation und Einsamkeit in einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft.

  • "Adriana Lecouvreur" in der Staatsoper

    Gestern Abend sang Anna Netrebko zum ersten Mal an der Wiener Staatsoper die Rolle der Adriana Lecouvreur in Francesco Cileas gleichnamiger Oper. An ihrer Seite der Tenor Piotr Beczala als Maurizio. Die Vorstellungen sind seit langem restlos ausverkauft. Zurecht, meint Gernot Zimmermann, ist es doch eine Sternstunde der Opernkunst. Wer diese "Adriana Lecouvreur" wenigstens musikalisch erleben will, der hat am kommenden Sonntag die Möglichkeit: Österreich 1 überträgt am 12. November live und in 5.1 Surround Sound aus der Wiener Staatsoper.

    Mehr dazu in:
    "Adriana Lecouvreur" live aus der Staatsoper

  • Filmkolumne: Cameos im Film

    Cameos heißen die Kurzauftritte in Filmen. Manche sind so kurz, dass man nicht einmal zwinkern darf, um die Show nicht zu verpassen. Alfred Hitchcock gilt als Pionier, auch die Kollegen Francis Ford Coppola in "Apocalypse Now", Jean-Luc Godard in "Atemlos", David Cronenberg in "Die Fliege" oder Steven Spielberg in "Gremlins" und "Jurassic Park" sind eifrig dabei. Dabei sind Cameos nicht nur für Regisseure und auch längst keine Selbstläufer. Die Macher der Serie "Game of Thrones" etwa blamierten sich mit einem Gastauftritt von Schmuse-Sänger Ed Sheeran. Und auch Michael Jacksons Karriere glänzte schon heller, als bei seinem Auftritt in "Men in Black 2". Das gleiche gilt für David Bowie oder George Harrison. Es gibt aber auch sehenswerte und denkwürdige Cameos.

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