Ilse Aichinger

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Das erste Hörspiel Ilse Aichingers 1953

"Knöpfe"- Ilse Aichingers erstes Hörspiel. Mit Liselotte Köster, Karin Schlemmer, Ingeborg Engelmann, Heinz Reincke, Erwin Linder, Alf Tamin u.a., Regie: Otto Kurth. Prod. SDR/NWDR 1953

In einer Zeit allgemeiner Arbeitslosigkeit hat Ann Beschäftigung in einer Knopffabrik gefunden. Sie muss Schmuckknöpfe sortieren, die bei Zwielicht eine unheimliche Faszination ausstrahlen, Gesichter verändert erscheinen lassen und von vielen Käufern hoch bezahlt werden. Die Knöpfe tragen Mädchennamen: "Gladys", "Margaret", "June". Zuerst leidet Ann unter der drückenden Hitze des Sortierraums und ängstigt sich vor einem prasselnden Geräusch hinter der Wand. Ihre Mitarbeiterinnen Jean und Rosie aber haben sich lange daran gewöhnt. Sie raten Ann, den Vertretern Bill und Jack zu gehorchen, und nicht über den geheimen Produktionsvorgang nachzudenken ...

Ilse Aichingers erstes Hörspiel "Knöpfe" löste, ähnlich wie Günter Eichs "Träume", eine äußerst heftige Kontroverse beim Publikum aus. In dem 1953 produzierten Hörspiel lässt Aichinger realistische Ansätze weit hinter sich. Sowohl in ihrer Lyrik als auch in der Prosa, vor allem aber in ihrer Hörspielarbeit, die mit die wichtigsten Beiträge zum Hörspielrepertoire der Nachkriegsjahre lieferte, etabliert sie eine Wirklichkeit, die ihren eigenen Gesetzen gehorcht.

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KNÖPFE

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