Über "Tiere" - Louvre in Abu Dhabi - Franz Yang-Mocnik Einzelschau

1. "Tiere"-Regisseur Greg Zgilinski
2. Louvre-Eröffnung in Abu Dhabi
3. Personale von Franz Yang-Mocnik in Klagenfurt

Beiträge

  • Louvre-Eröffnung in Abu Dhabi

    Auch im reichen Abu Dhabi wurden wegen der internationalen Wirtschaftskrise in den letzten Jahren viele Bauvorhaben gekippt oder in die Länge gezogen. Nach elf Jahren Bauzeit mit diversen Unterbrechungen wird nun das erste große Museum der neuen Museumsinsel in Abu Dhabi eingeweiht: eine Louvre-Dependance, entworfen vom französischen Star-Architekt Jean Nouvel. Das Ensemble aus mehreren Bauwerken mit einem übergestülpten, markant gemusterten Stahldach wird wohl zu einem neuen Landmark des Emirats werden. Noch vier weitere Museen, allesamt von berühmten Architekten, sollen dort errichtet werden: das Guggenheim Abu Dhabi von Frank O. Gehry, das Nationalmuseum von Norman Foster und das Center for Performing Arts von Zaha Hadid Architects.

    Mehr dazu in:
    ORF.at - „Kulturelle Botschaft“ gegen Fanatismus

  • "Tiere"-Regisseur Zglinski im Interview

    Jahrelang schon sind die Kinderbuchautorin Anna und der Haubenkoch Nick miteinander verheiratet. Eine Beziehung, die unter Abnutzungserscheinungen und Nicks ehelicher Untreue leidet. Ein sechsmonatiger Aufenthalt in einem Schweizer Landhaus soll Abhilfe bringen, doch schon auf der Fahrt passieren seltsame Dinge. Annas Wahrnehmung scheint ihr Streiche zu spielen, an manches kann sie sich nicht erinnern. Der aus Polen stammende Regisseur Greg Zglinski verdichtet im Film "Tiere" ein Beziehungsdrama zu eine Psychostudie, wobei die Form des Films, vor allem die Montage, zur dominanten Erzählkomponente wird, um den Geisteszustand der Figuren auszudrücken. Die Idee zum Film, der ab Freitag in den österreichischen Kinos läuft, hatte der 2007 verstorbene österreichische Regisseur Jörg Kalt. In den Hauptrollen sind Birgit Minichmayr und Philipp Hochmaier zu sehen.

    Mehr dazu in:
    oe1.ORF.at - Minichmayr und Hochmair in "Tiere"

  • Personale von Franz Yang-Mocnik in Klagenfurt

    "Ich bin die Botschaft und mein Interpret", diesen Titel trägt eine große Personale, die derzeit im Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt zu sehen ist. Hinter diesem Titel, der vielleicht ein wenig irritiert, aber auch bezeichnend ist, steht Franz Yang-Mocnik. Eigenwillig, fernab vom Mainstream ist die Kunstwelt des 66-jährigen Kärntners, der seit Jahrzehnten in Graz lebt und arbeitet. Er bezeichnet sich gerne als Autodidakt und hatte in jungen Jahren so seine Probleme mit den akademischen Zirkeln, aber speziell zeichnerisch hat er eine hohe Meisterschaft erreicht, die auch in seinen Gemälden offensichtlich wird.

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