Schmerzt der Hals, wenn man hoch singt?

Über die Stimmlage Sopran.
Gestaltung: Gerhard Hafner

Diesen Sonntag, am 19. November, feiert die Oper "Pinocchio" des italienischen Komponisten Pierangelo Valtinoni Premiere an der Volksoper Wien. Die Ö1 Kinderunireporter/innen Erla, Lena, Gabriel und Reowen stehen dabei selbst auf der Bühne. Ihnen ist aufgefallen, dass ihre erwachsenen Sängerkollegen unterschiedliche Stimmhöhen haben. Meist ist es so, dass Männer tiefer singen und Frauen höher. Aber auch unter den Männern und unter den Frauen gibt es Unterschiede. Je nachdem, wie hoch oder wie tief ein Sänger singt, heißt seine Stimmhöhe unterschiedlich. Die vier Hauptstimmlagen werden als Bass, Tenor, Alt und Sopran bezeichnet.

Die höchste dieser Stimmlage ist der Sopran. Das Wort Sopran bedeutet auf deutsch so viel wie "darüber" und verrät schon, dass diese Stimmlage über allen anderen steht. Lange Zeit durften nur Männer mit knabenhafter Stimme die Frauenrollen in der Oper singen, weil es Frauen verboten war auf der Bühne zu stehen. Heute gibt es viele weltberühmte Frauen, die die Sopranstimme singen. Die gegenwärtig Berühmteste unter ihnen, ist die Russin Anna Netrebko.

Die Ö1 Kinderunireporter/innen wollen genaueres über diese außergewöhnliche Stimmlage erfahren. Wie erkennt man beispielsweise, dass man selbst ein Sopran ist, wie läuft die Ausbildung der Sopranstimme ab, tut es der Sängerin im Hals weh, wenn sie so hoch und laut singt? Da es an der Quelle sitzt, hat sich das Reporter/innen-Quartett die junge Sopranistin Juliette Khalil geschnappt. Sie verkörpert an der Volksoper Wien die Holzpuppe Pinocchio und stellt sich den Fragen ihrer wissbegierigen jungen Bühnenkollegen.

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