Gauklerkind und Foto-Album

Grischka Voss: Wer nicht kämpft, hat schon verloren
Vida Bakondy: Montagen der Vergangenheit

Grischka Voss: Wer nicht kämpft, hat schon verloren

"Wer nicht kämpft, hat schon verloren", diesen Satz bekam Grischka Voss vor einigen Jahren von ihrem Vater zu einer Theaterpremiere geschenkt. Jetzt ist er zum Titel für ein Buch geworden, das im Amalthea-Verlag erschienen ist.. Die Autorin, die heute selbst auf der Bühne steht und Regie führt, erzählt darin von ihrem Leben als "Gauklerkind". Sie ist die Tochter des Bühnengiganten Gert Voss und der Dramaturgin Ursula Voss. Der Kampfgeist, den der Buchtitel als Lebensmotto spiegelt, wird 2014 hart auf die Probe gestellt. Nach 20 Jahren geht ihre Ehe in die Brüche, dann verliert sie innerhalb weniger Monate Vater und Mutter. Kommenden Sonntag, 3.Dezember, wird Grischka Voss um 11 Uhr vormittags im Theater in der Josefstadt aus ihrem Buch lesen. Dabei erfährt man etwa auch von einer ziemlich verrückten Kindheit zwischen Theatern und Zeitgenossen wie Claus Peymann, Peter Zadek und Thomas Bernhard.- Gestaltung: Ursula Mürling-Darrer


Vida Bakondy: Montagen der Vergangenheit

Fritzi Löwy stellte 1927 einen Europarekord im Kraulen auf. Als sie 1939 ihre Heimatstadt verlassen musste, war das nicht nur das Ende ihrer Schwimmkarriere, sondern auch das Ende der Familie Löwy. Einige Familienmitglieder wurden ermordet, andere flohen bis Australien. Fritzi Löwy überlebte - und verarbeitete ihre Erfahrungen in Fotokollagen. Die Historikerin Vida Bakondy hat eine bildlich-biografische Annäherung an Fritzi Löwy unternommen. Ihre Forschungsergebnisse zu den Fotoalben der Fritzi Löwy hat sie nun im Buch "Montagen der Vergangenheit" zusammengefasst, der im Wallstein Verlag erschienen ist. Gestern Abend wurde der Text-Bild-Band im Wien Museum präsentiert.- Gestaltung: Hanna Ronzheimer

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Vida Bakondy: Montagen der Vergangenheit
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