Da capo: Im Gespräch

"Lasst Euren Blick weltumfassend sein ..." - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Bijan Khadem-Missagh, Violinist, Komponist, Dirigent und Gründer des Internationalen Kammermusikfestivals "Allegro Vivo"

Die unabhängige Suche nach der Wahrheit. Die Einheit der gesamten Menschheit. Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Das sind nur einige der Prinzipen der Bahá'í-Religion. Ihr Ziel ist der universelle Friede und eine globale Zivilisation.

Der Religionsstifter, Mirza Husain-'Ali Nuri wurde 1817 - also vor 200 Jahren - in Teheran geboren und starb 1892 in Akko. Sein religiöser Ehrentitel wurde Bahaullah, "Glanz Gottes". Er schloss sich in frühen Jahren einer progressiven Richtung des schiitischen Islam an und wurde wegen seiner pazifistisch-progressiven Haltung in großen Teilen des osmanischen Reiches schnell bekannt. Seine Anhänger forderte er auf, mit allen anderen Religionen in "Herzlichkeit und Eintracht" zu leben. Nach vielen Jahren der Verfolgung haben die Bahá'í heute weltweit rund acht Millionen Anhänger/innen. In Österreich gibt es sie seit fast 100 Jahren.

Zum 200. Geburtstag des Religionsstifters spricht Renata Schmidtkunz mit dem Violinisten, Komponisten, Dirigenten und Gründer des Kammermusikfestivals "Allegro Vivo", Bijan Khadem-Missagh, über das Prinzip des Pazifismus in der Bahá'í-Religion und wie man es auch in Zeiten der Kriege weiterführen kann und muss.

Service

Bijan Khadem-Missagh, "Das Musische als Lebensweise“, Horizonte Verlag 1998
Allegro Vivo, "Fortissimo für die Kammermusik“, Bibliothek der Provinz 2003

Allegro Vivo
Bahá’í Religionsgemeinschaft Österreich
GLOBART- Die andere Denkwerkstatt

Sendereihe

Gestaltung