Obdachlose Frau im Auto

AP/TED S. WARREN

Amerikas zerstörerische Drogenepidemie

Die Statistik erschreckt: Im Schnitt sterben jeden Tag 175 US-Amerikaner an einer Überdosis betäubender Drogen - etwa genauso viele wie durch Verkehrsunfälle oder durch Waffengewalt.

US-Präsident Donald Trump hat formell den Notstand ausgerufen und ein Maßnahmenpaket gegen die Sucht angekündigt.
Denn Amerikas Drogenepidemie betrifft nicht nur Junkies, die in schmuddeligen Großstadt-Ghettos Heroin spritzen, sondern auch die weiße Mittelschicht in den gepflegten Vororten. Zu leichtfertig verschreiben Ärzte abhängig machende starke Schmerzmittel. Während die Pharma-Hersteller gute Geschäfte machen, versuchen Familien, Behörden und Hilfsorganisationen, die schleichende Tragödie in den Griff zu bekommen.

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