Ehe für alle: Zustimmung und Kritik der christlichen Kirchen

„Ehe für alle“: Kritik und Zustimmung +++ Papst warnt vor Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels +++ Ex-Bischöfin Käßmann: mehr Frauen für Führungsämter. - Moderation: Judith Fürst

1. „Ehe für alle“: Kritik und Zustimmung

Kritik und Zustimmung kommt aus kirchlichen Reihen zur "Ehe für alle". Spätestens ab 2019 werden auch in Österreich gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen.
Entschieden hat das der Verfassunggerichtshof, die Unterscheidung zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft sei diskriminierend, heißt es in der Begründung. Die Politik ist in ihren Reaktionen gespalten, ähnlich wie die christlichen Kirchen. - Gestaltung: Isabella Ferenci


2. Papst warnt vor Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels

Vor der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von Israel warnt auch Papst Franziskus. US-Präsident Donald Trump hat ja mit der Ankündigung, den Anspruch Israels entgegen aller internationalen Gepflogenheiten anzuerkennen, für weltweites Aufsehen gesorgt. Papst Franziskus ruft alle Parteien zur Besonnenheit auf: Jerusalem sei Angehörigen des Judentums, Christentums und des Islam heilig und habe eine besondere Berufung zum Frieden, so der Papst. Die jüngsten Entwicklungen habe er mit Sorge zur Kenntnis genommen.


3. Ex-Bischöfin Käßmann: mehr Frauen für Führungsämter

Kritik an der mangelnden Gleichberechtigung in der evangelischen Kirche übt die ehemalige deutsche Bischöfin Margot Käßmann in der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit". Eine einzige der 22 evangelischen Landeskirchen stehe unter der Leitung einer Frau. Ein patriarchal geprägtes Kirchenamt hält Käßmann für "unreformatorisch". Erst kürzlich hat die evangelische Kirche in Deutschland beschlossen, den Frauenanteil in Führungspositionen von derzeit 21 Prozent deutlich anheben zu wollen.

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