Menschen spielen Schach

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Der spielende Mensch

Homo Ludens
Gestaltung: Sabrina Adlbrecht

Der Mensch ist ein spielendes Wesen. Er spielt zum Vergnügen, um sich zu entspannen, um immateriellen wie materiellen Gewinn, alleine, meist aber in Gemeinschaft mit anderen. Spielen ist aber noch weit mehr: Beim Menschen, aber auch bei vielen Tierarten, läuft ein großer Teil der Entwicklung motorischer und kognitiver Fähigkeiten über das Spielen. Der Kulturhistoriker Johan Huizinga meinte sogar, Religion, ebenso wie Kunst, Sport oder Magie - ja die gesamte Kultur - komme aus dem Spiel.

Mit der Geschichte des Spielens und dessen Bedeutung für Mensch und Gesellschaft - von uralten Brett- oder Glücksspielen bis hin zu unseren modernen Computerspielen setzt man sich längst auch wissenschaftlich auseinander. Welche Spiele werden wo, wann und von wem gespielt? Wie verändern sie sich über die Zeit hinweg? Was passiert mit dem öffentlichen Raum, den sie erobern und inwieweit werden im Spielen soziale Differenzen deutlich?
Darüber hinaus beschäftigen sich Psychologen und Entwicklungspädagogen, wie Computerspiele komplexe Inhalte verständlich und interaktiv vermitteln können, wann sich Spielkonzepte sinnvoll einsetzen lassen und wo liegen die Grenzen.

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