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Helena Rubinstein und Elizabeth Arden: Konkurrentinnen im Geschäft mit der Schönheit

Im Namen der Schönheit. Helena Rubinstein und Elizabeth Arden. Ein Doppelporträt von Conny Frühauf (WDR/RBB 2004).

Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts verlassen zwei junge, entschlossene Frauen ihre jeweilige Heimat auf der Suche nach einer besseren und glücklicheren Existenz. Im Gepäck tragen sie nichts weiter als vage Träume, die irgendwie mit Schönheit und Reichtum zusammenhängen.

Helena Rubinstein bricht von Krakau nach Melbourne auf, Elizabeth Arden von Toronto nach New York. Sie kreieren Tinkturen und Salben, entwickeln Cremes, verordnen Massagen und Fitnessprogramme. Ihr Geschäft mit Schönheit und anhaltender Jugend bauen die beiden Pionierinnen zu einem Zeitpunkt auf, als sich Körperpflege noch hinter geschlossenen Türen abspielt und Lippenstift und Puderdose nur in den Handtaschen von Kokotten und Schauspielerinnen zu finden sind. Beide arbeiten hart und schaffen aus dem Nichts ihr Imperium.

Die Rubinstein investiert in zeitgenössische Kunst, die Arden finanziert sich eine zweite erfolgreiche Karriere als Rennstallbesitzerin. Männer und Familie spielen im Leben der Beautyqueens allenfalls Nebenrollen. Als sie sich kurz nach dem Ersten Weltkrieg erstmals in Amerika gegenüberstehen, beginnt ein legendärer Konkurrenzkampf, der ein halbes Jahrhundert dauert und ihren innovativen Unternehmergeist erst richtig entfesselt.
Das Jüdische Museum Wien widmet Helena Rubinstein unter dem Titel "Die Schönheitserfinderin" eine Ausstellung, die noch bis zum 6. Mai 2018 zu sehen ist.

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Helena Rubinstein - die Schönheitserfinderin

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