Roboter und Mensch mit Lichtschwert

ORF/ALEXANDRA SIEBENHOFER

Basteln unter staatlicher Aufsicht

Makerspaces in China
Gestaltung: Alexandra Siebenhofer und Anna Masoner

Made in China - diese Bezeichnung steht in Europa für Massenproduktion, Billigwaren und abgekupferte Ideen. Dabei spielen Erfindungsreichtum und Kreativität eine immer größere Rolle in China. Erfinder organisieren Messen für Ideen, junge Technikbegeisterte treffen sich in Makerspaces und auf Technik-Festivals.

Groß geworden ist die Makerbewegung in Kalifornien, im Umfeld der Gründer- und Start-Up Szene des Silicon Valley. In China stehen Makerspaces für ein neues ökonomisches Selbstverständnis: weg von der globalen Werkbank und dem Ruf, vor allem gut zu kopieren, hin zu eigenen, wegweisenden Entwicklungen.

Die chinesische Regierung hat hohe Erwartungen an Makerspaces und fördert sie mit Zuspruch und Geld. Direkt neben den alten "Makerspaces" - den Fabriken, die für den Export produzieren - sollen die neuen, die innovativen Kreativplätze aus dem Boden wachsen. Doch wie passt das zu anderen offiziellen Plänen Chinas: das Internet noch stärker zu kontrollieren, Meinungsfreiheit einzuschränken und seine Bürger zu kontrollieren? Alexandra Siebenhofer und Anna Masoner haben sich in Peking, Shanghai und Shenzhen umgehört.

Das Projekt wurde von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms "Grenzgänger China-Deutschland" unterstützt.

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Wohin steuert China?

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