Davide Bombana

Der Tänzer und Choreograph Davide Bombana im Gespräch mit Judith Hoffmann

Der Tänzer und Choreopgraph steht für klassische Tanzsprache mit zeitgenössischen Akzenten und setzt mit Vorliebe literarische Werke auf der Tanzbühne um. So schuf er etwa Handlungsballette nach Faust, Penthesilea oder Woyzeck und stellte dafür auch selbst die Musik zusammen.

1958 in Mailand geboren, absolvierte Bombana seine Ausbildung an der Ballettakademie der Scala, bevor ihn Engagements nach Schottland, Großbritannien und in die USA führten. Nach fünf Jahren als erster Solotänzer an der Bayerischen Staatsoper musste er dort seine Karriere als 31-Jähriger aufgrund einer Verletzung abrupt beenden. Bombana widmete sich fortan seiner zweiten Leidenschaft, der Choreographie.

Derzeit ist seine Interpretation von "Roméo et Juliette" zur gleichnamigen Symphonie dramatique von Héctor Berlioz an der Wiener Volksoper zu sehen. Zuletzt war er 2009 mit "Carmen" am Haus engagiert, 2012 und 2015 kreierte er die Choreographien zum Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Im Intermezzo erzählt er vom Umgang mit Disziplin und musikalischen Vorlagen und von seinem Anspruch, in allen Arbeiten stets Anknüpfungspunkte zur Gegenwart herzustellen - Gestaltung: Judith Hoffmann.

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