Schauspieler als "Franz Jägerstätter"  hält Hut

APA/HANS KLAUS TECHT

Christliche Märtyrer

"Stephanus, Restituta, Jägerstätter". Anhand von drei Beispielen sollen - am Gedenktag des Stephanus - der Begriff "Martyrium" und seine Wirkung näher betrachtet werden. Eine Sendung in memoriam des 2017 verstorbenen Kulturwissenschafters und Radiojournalisten Wolfgang Slapansky. - Gestaltung: Wolfgang Slapansky

Vor zehn Jahren ist er von der römisch-katholischen Kirche seliggesprochen worden, vor mehr als 70 Jahren, im Jahr 1943, ist der Innviertler Bauer Franz Jägerstätter im Gefängnis in Brandenburg hingerichtet worden. Er hatte sich geweigert, im nationalsozialistischen Deutschland Kriegsdienst zu leisten und ist schließlich wegen "Wehrkraftzersetzung" zum Tode verurteilt worden. Durch seine Seligsprechung - 100 Jahre nach seiner Geburt - ist Jägerstätter in die Reihe der "Märtyrer und Märtyrerinnen" aufgenommen worden, jener Menschen, die um ihres Glaubens oder ihrer Überzeugung willen den Tod erlitten haben.

Ebenfalls 1943 wurde die Ordensfrau Restituta Kafka im Wiener Landesgericht enthauptet. Sie wurde wegen "Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat" zum Tode verurteilt.

Als erster christlicher Märtyrer gilt der Heilige Stephanus. Die Überlieferung sagt, dass er im 1. Jahrhundert wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus getötet wurde. Anhand von drei Beispielen sollen - eben am Gedenktag des Stephanus, am "Stephanitag" - der Begriff "Martyrium" und seine Wirkung näher betrachtet werden. Eine Sendung in memoriam des 2017 verstorbenen Kulturwissenschaftlers und Radiojournalisten Wolfgang Slapansky.

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